21.05.10 08:27

Wolpert will vermitteln

 

Auf Einladung des Radisson Blu Hotels, informierte sich Veit Wolpert über die festgefahrene Situation in Merseburg.

Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Veit Wolpert, war einer von 11 Adressaten, an die die verzweifelten Mitarbeiter des Radisson Blu Hotels einen offenen Brief schickten. Sie hätten um ihre Arbeitsplätze zu fürchten, so die rund 50 Angestellten. Die geschilderten Zustände über das Verhältnis von Stadtverwaltung und Hotelleitung sind nahezu katastrophal. Der Vorwurf: Die Stadtverwaltung, vor allem Bürgermeister Jens Bühlingen, kümmere sich nicht im geringsten um die positive Vermarktung des Hotels, welches jedoch „weit über die Stadtgrenzen hinaus dazu beiträgt, das Image der Stadt und der gesamten Region positiv zu prägen.“, so Wolpert in seinem Antwort schreiben. Er werde sich mit allen beteiligten zusammensetzen, kündigte er weiterhin an.

 

Somit reagierte Wolpert innerhalb von zwei Tagen schriftlich auf den Brief und ließ gestern, Mittwoch den 19. Mai Taten sprechen. Er traf sich mit Radisson Chef Shereen Amin und Verkaufsabteilungsleiterin Manuela Heilmann, um sich die Sachlage detailliert erklären zu lassen.

 

„Ich nehme an, dass das gegenseitige Verständnis für die Interessenlage von Hotel und Stadt durchaus förderbar ist.“, so Wolpert nach dem Treffen. Er gehe aber auch davon aus, dass die Stadt noch nicht erkannt habe, welches Highlight das Ständehaus für die sei. „Da ich Anwalt und gewohnt bin, immer auch die andere Seite zu hören, werde ich auch Oberbürgermeister Bühlingen um einen Gesprächstermin bitten.“ Auch mit den FDP-Stadträten will Wolpert dieses Thema besprechen.

 

Für den Ausgang dieser Verhandlungen äußerte er sich optimistisch: „Ich bin jedenfalls sicher, dass es in Sachen Ständehaus viel mehr Synergieeffekte gibt, als Stadt und Hotel im Augenblick vielleicht vermuten.“